Indien |So. 04.03.18 | 17:00

Bilder-Vortrag von Inge Bollen

Indiens wilder Osten

Indiens wilder OstenWo können Anthropologen noch Feldforschung betreiben? Wie funktionieren Hängebrücken aus lebenden Baumwurzeln?

Fällt hier der weltweit höchste Niederschlag? Fragen, die Inge Bollen auf ihrer Reise durch Nordostindien, einer abgelegenen, wenig besuchten und dünn besiedelten Region, beantworten kann.

Die 7-Schwestern-Staaten sind so ganz anders als das restliche Indien, weil hier viele unterschiedliche Bergvölker mit eigener Kultur, Sprache und Religion leben, seien es frühere Kopfjäger, Mönche in traditionellen Vishnu-Klöstern oder aktive Händlerinnen eines Frauenmarktes.

Zwei Monate reiste Inge Bollen durch eine vielfältige Landschaft - dem tiefen Dschungel an der Grenze zu Bangladesh, entlang des mächtigen Flusses Brahmaputra, durch den Himalaya an der tibetischen Grenze mit buddhistisch geprägter Bevölkerung. Assam mit seinen ausgedehnten Teeplantagen und Reisfeldern ist vielleicht die uns bekannteste Region. In allen anderen Gebieten existiert kaum Infrastruktur, weshalb Massentourismus dort auch in nächster Zeit kaum zu erwarten sein wird.

„Es waren für mich die wohl abenteuerlichsten Reisewochen mit fröhlichen Festen und religiösen Tänzen, mit freundlichen Menschen, die mich aus mancher Notsituation gerettet haben“, erzählt Inge Bollen. „Wo sonst und warum traf ich mehr Bankmanager als andere Touristen – auch dieses Rätsel werde ich auflösen.“

Fotos: Inge Bollen


Veranstalter: Kulturforum am Hafen e.V. - Land in Sicht

So. 04. März 2018 | 17:00 Uhr | Eintritt € 10,00

Besucher seit dem Relaunch am 01.07.2014

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